Einfach allein.....noch.

Bin ich denn so schlimm? - MO 25.11.13

Lieber Leser, liebe Leserin

Gestern Nacht war wieder eine dieser Sonntags-Nächte. Alles was mich beschäftigt geht mir in dieser Nacht durch den Kopf. Alle meine Sehnsüchte und Wünsche, Fürchte und Ängste drehen sich dann pausenlos in meinem Kopf und lassen die Stunden vergehen. 

Immer wieder Frage ich mich, wieso? Wieso gewisse Sachen einfach so sind wie sie sind. Jetzt nicht so weltbewegende Fragen, was ist der Sinn des Lebens oder ähnliches. Sondern eben, habe ich das was ich will, wieso ist mein Leben so und was kann ich tun damit es anders, besser wird. 

Wenn ich mich wieder in diesem Gedanken-Trott befinde, kommt nach kurzer Zeit die Phase in der ich mich mit allem und jedem vergleiche und leider wie immer ziehe ich hierbei den kürzeren. Vielleicht bilde ich mir das nur ein, weil es mir gänzlich an Bestätigung durch Dritte fehlt oder weil es einfach wirklich wahr ist.

Zum Beispiel frage ich mich, wieso so viele Menschen in ihrem jungen Leben schon tausende Partner hatten und jetzt auch wieder jemanden haben und ich bin seit meiner Geburt einfach allein. Ich wünsche mir doch auch jemanden an meiner Seite. Also wenn es nach mir geht eigentlich nicht...aber wenn man das sagen würde, denken alle, man hat einen an der Klatsche oder sonst irgend eine Schraube locker. Deshalb suche ich dringend eine Frau an meiner Seite. Dann hätte ich meine Ruhe. 

Klingt komisch ist aber so. Wenn ich endlich eine hätte, wären die Gerüchte weg, dass ich eigentlich schwul wäre, dass ich ein Versager bin und ich wüsste, dass ich nicht so schlimm sein kann, da mich ja doch jemand liebt. 

Ach es ist einfach nur kompliziert und traurig und manchmal hasse ich mich dafür dass ich nicht einfach einen Schlussstrich ziehen kann. Weil einfach auch in der grössten Depression immer eine Stimme sagt, dass es doch irgendwann anders und besser wird. Dann bin ich wieder für fünf Minuten gut gelaunt, oder es geht mir besser als zuvor, doch dann kommt der Gedanke, dass ich mir das schon seit vielen Jahren einrede und gebracht hats auch nichts. Deshalb....ach ich kann einfach nicht mehr.

Ich schwanke jeden Tag sicher 10-mal zwischen einem Hoch und einem Tief. Es ist einfach nur katastrophal....

25.11.13 15:03, kommentieren

Ein langer Weg... - FR 22.11.13

Lieber Leser, Liebe Leserin,

 

In meinem neuen Blog dreht sich alles um mich, wie ich, m, 20, mich versuche vom hässlichen Entchen zum schönen Schwan zu entwickeln. Über jeden Erfolg und jeden Misserfolg, meine Gedanken und Gefühle werde ich euch informieren.

Was nehme ich mir vor und wieso?

Ich plane in den kommen drei Jahren zu einem echten Super-Mann zu werden. Ich will beginnen zu trainieren im Fitness-Studio. Ich erhoffe mir so Respekt und einfach ein besseres Aussehen. Im Moment habe ich noch nicht viele Muskeln und die Menschen nehmen mich folglich nicht wirklich ernst und respektieren mich kaum.

Auch habe ich im vergangenen Jahr 30 kg abgenommen - aktuell liege ich bei 75kg - und freue mich eigentlich darüber. Das einzige Problem hierbei ist, dass ich sehr schnell und viel abgenommen habe, ohne grossartig Sport zu betreiben. Deshalb labbert es an meinem Bauch und an den Oberschenkeln ziemlich und das möchte ich mit dem Training auch wegbekommen.

Ein weiterer Punkt der mich schwer belastet ist meine Akne. In der Pubertät dachte ich immer, jaja, das vergeht. Leider verging sie bis heute nicht und habe nun seit kurzem angefangen starke Pillen zu schlucken um diesem ungebetenen Gast den Gar auszumachen. Ich hoffe natürlich schwer das es mir was bringt. Schliesslich will ich auch irgendwann mal nicht aussehen wie ein Streuselkuchen und es tut weh, wenn einen die Leute bei der ersten Begegnung schon deshalb nicht mögen oder lieber auf Distanz gehen.

Neben diesen beiden Hauptzielen, will ich nach den ersten Erfolgen beim Training auch meine Zähne bleichen und dann mal anfangen ins Solarium zu gehen. Aber das liegt wirklich noch in weiter Zukunft.

Ich denke, dass ihr euch jetzt sicher denkt, ich bin ein auf Äusserlichkeiten fixierter Arsch. Aber ihr müsst mich auch verstehen.

Ihr müsst euch vorstellen seit ihr acht Jahre alt seit bis 19, fett zu sein. Alle begegnen euch von Anfang an mit Missgunst und Abneigung. Alle lachen hinter eurem Rücken über euch. Kein Mensch schaut euch nach oder zeigt an euch Interesse und mit der Zeit prägt sich das einem in den Kopf. Und folglich ist die einzige Lösung, um jemals in seinem Leben Liebe zu erfahren, in dem man versucht so oberflächlich und narzistisch zu werden, wie der grosse Rest. Auf eine Art habe ich mich immer eigentlich gestreubt so zu werden, aber es bleibt mir bei Gott nichts anderes übrig. Und denkt ja nicht, ich habe noch nie darüber nachgedacht die Notbremse zu ziehen, aber das will ich einfach nicht. Will es diesen ganzen Idioten und oberflächlichen Menschen zeigen.

Zeigen, dass der, den sie über Jahre auslachten, mehr ist, besser aussieht und mehr kann. Ich will, dass sie meine Stärke sehen und das ich etwas aus mir machte und nicht hängen blieb in meinem Leben. Sie sollen sich wünschen, mein Leben zu leben und nicht wie jetzt umgekehrt.

Aber nochmals zu vorher: Ich sehe es ja jeden Tag, wie die mit Muskeln, ohne Pickeln und dem montierten Barbie-Lächeln einen Blick nach dem anderen auf sich ziehen - egal ob Mann oder Frau - und ich einfach mit einem verachtenden Blick - wenn überhaupt - abgetan werde.

Deshalb würde es mich freuen, wenn mich soviele Menschen wie möglich auf meinem langen Weg begleiten und mit mir meine Erfahrungen und Erfolge, meine Gedanken und Misserfolge teilen.

Melde mich deshalb bald wieder.

22.11.13 15:21, kommentieren

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